Plastik ist billig, leicht zu transportieren und kann schnell entsorgt werden. Damit passt Plastik doch genau in unsere Zeit. Oder?

Wie wird Plastik abgebaut?

Je komfortabler unser Alltag durch To-Go-Becher, Einweggeschirr und Co. wird, umso mehr leidet die Umwelt. Der Grund: Plastik verschwindet nicht einfach so. Kunststoffe sind chemisch sehr stabil. Sie zersetzen sich nicht oder nur sehr langsam, zerfallen stattdessen nur in immer kleinere Teilchen – sogenanntes Mikroplastik. Der vollständige Zerfall einer Plastikflasche dauert nach Schätzungen des Umweltbundesamtes sogar bis zu 450 Jahre. Die einzige Möglichkeit, den Prozess zu beschleunigen, entsteht durch das Verbrennen von Plastik. Das heißt, auch in hunderten von Jahren wird jedes noch so kleine Stück Plastik, das jemals hergestellt und nicht verbrannt wurde, irgendwo auf der Erde existieren.

Plastikabfälle im Meer

Schon jetzt stapeln sich Plastikabfälle auf Mülldeponien, schwimmen im Meer und lassen unsere Ozeane zu einem riesigen Plastikendlager verkommen. Laut Greenpeace gelangen jedes Jahr bis zu 13 Millionen Tonnen an Plastikmüll von Land aus ins Meer – über Flüsse oder durch den Wind. Der Plastikanteil dort wird mittlerweile auf 150 Millionen Tonnen geschätzt – Tendenz steigend. Deutschland trägt dabei einen enormen Teil zur zunehmenden Verschmutzung der Umwelt bei: So gehe ein Viertel des europäischen Plastikverbrauchs allein auf das Konto der Deutschen, heißt es weiter von Greenpeace.

Und was können wir tun?

Plastik zu vermeiden, ist mittlerweile nicht mehr so leicht, wie es vielleicht klingt. Trotzdem helfen ein paar einfache Tipps, den Plastikverbrauch nachhaltig zu reduzieren:

Mehrweg statt Einweg! Weg mit To-Go-Bechern, Einweggeschirr und Co. und die Mittagspause stattdessen im Café oder Restaurant in aller Ruhe genießen.

“Der Kunde ist König” heißt auch, wir bestimmen mit unserem Kaufverhalten über Angebot und Nachfrage. Wer schon beim Kauf auf hochwertige und langlebige Produkte setzt, sorgt langfristig dafür, dass sich auch die Hersteller dem Wunsch nach Qualität fügen müssen. Das wiederum erspart eine ganze Menge Billigprodukte, die schnell im Müll landen würden.

Brauche ich das wirklich? Eine weitere Frage, die wir uns neben der Qualitätsfrage vor dem Kauf unbedingt stellen sollten. Die Antwort darauf lautet in den meisten Fällen sowieso “nein”.

Von früheren Generationen lernen und beim Wocheneinkauf im Lebensmittelgeschäft, der Drogerie oder im Einkaufszentrum auf den guten alten Stoffbeutel zurückgreifen.

Auf die (richtige) Verpackung kommt es an: Auch HOLY TRINITY liegt die Umwelt am Herzen. Deshalb verzichten wir beim Versand unserer Leuchten bewusst auf Kunststoff und greifen stattdessen auf die umweltfreundlichere, vollständig plastikfreie Variante aus Pappe zurück.

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