Messe, Party und Konzert in einer Veranstaltung

Der 7. Mai stand schon seit Monaten fett markiert im Kalender unseres Marketing Teams, so groß war die Vorfreude auf die Online Marketing Rockstars in Hamburg – Messe, Party und Konzert in einer Veranstaltung. Seit Jahren zählen die OMR zu den größten Events der Branche, auf dem sich Jahr für Jahr die Stars der digitalen Szene die Hand reichen. Unsere Marketing Assistentin Justine war schon zum zweiten Mal dabei und berichtet von zwei Tagen OMR.

❝ Am Dienstagmorgen stand ich mit einem heißen Kaffee und einer Butterbrezel in der Hand am Dresdner Hauptbahnhof – bereit, um mit dem Rest des Teams in die Hansestadt zu fahren. ❞

Online Marketing und Festivalkultur

Der Plan für den Verlauf des ersten Tages stand schon im Zug fest: Nach der Ankunft am Hamburger Bahnhof wollten wir natür­lich so schnell wie möglich weiter auf die Messe, denn dort warteten gleich am ersten Tag ein paar Termine und Semi­nare auf uns. Im Messegelände angekommen, hieß es deshalb, Jacken und Koffer abgeben und ins Getümmel stürzen – im wahrsten Sinne des Wortes. Die OMR präsentiert sich im Prinzip als eine ungewöhnliche Mischung aus einer ganz “normalen” Messe und einem nicht ganz so “normalen” Festival – was auch immer normal hier bedeuten mag. Um das Spektakel also etwas anschaulicher zu gestalten, folgen hier einfach ein paar Eckdaten: Es gibt zwei riesige Messehallen mit vielen Ständen und noch mehr Menschen, die sich um die Stände herum versammeln, dazu weitere Hallen für Konferenzen, Masterclasses und die große Party am Abend. Zwischen den Hallen gibts es sowas wie einen Food Market, von dem sich so mancher “echter” Food Market eine Scheibe abschneiden kann. Kein Wunder also, dass man schon am Eingang das Gefühl bekommt, irgendetwas sei anders – größer, jünger, moderner. Die ganze Atmosphäre ist irgendwie ein wenig aufregender, was wohl auch daran liegen könnte, dass die Branche von verhältnismäßig jungen Leuten dominiert wird.

Networking und ordentlich Gesprächsstoff

52.000 Besucher – und wir mittendrin. Man fühlt sich dabei eher wie auf einer großen Party, auf der sich eben jeder mal mit jedem unterhält. Über das, was man gerade so macht und sich vielleicht für die nächste Zeit noch vorgenommen hat. Networken – wie man heutzutage zu sagen pflegt. An den Ständen von Amazon, Google, Facebook, Adobe oder der Deutschen Post lernt man unheimlich viel Neues. So viel Neues, dass einem nach knapp einer Stunde schon der Kopf raucht, weil man versucht, alle Informationen aufzusaugen. Aber nicht auf eine unangenehme Weise. Am Ende des Tages fühlte ich mich sogar richtig gut, weil ich meinen Horizont mal wieder ein ganzes Stück erweitern, Visitenkarten austauschen und mit wirklich interessanten Leuten ins Gespräch kommen konnte.

 

❝ Man fühlt sich wie auf einer großen Party, auf der sich eben jeder mal mit jedem unterhält. ❞

Storytelling und Content Marketing

Neue Eindrücke gab es auch in den verschiedenen Workshops und Masterclasses, die parallel zur Messe angeboten wurden. Themen, wie Content und Influencer Marketing, Social Media und E-Commerce Strategien standen dabei definitiv hoch im Kurs. Eben jene Themen, die auch auf den großen Bühnen analysiert und diskutiert wurden – von regelrechten Stars wie Bestseller-Autor Yuval Noah Harari, YouTuber und Musiker Fynn Kliemann, Joko Winterscheidt oder Oliver Reichert, CEO der Birkenstock. Einerseits ist das natürlich unheimlich aufregend, andererseits aber auch wirklich interessant, die Themen des Arbeitsalltags auch aus anderen Perspektiven zu betrachten.
Besonders in den sozialen Medien rücken plakative Werbemaßnahmen weiter in den Hintergrund. Stattdessen werden Inhalte produziert, die einen wirklichen Mehrwert schaffen. Storytelling und Content Marketing scheinen mittlerweile die Zauberworte jeder guten Social Media Strategie zu sein. Dabei geht es in erster Linie darum, Geschichten um ein Produkt zu erzählen, die begeistern, inspirieren und mitreißen. Damit steht am Ende nicht das Produkt an sich im Fokus, sondern viel mehr der Kunde, der sich mit einem Produkt oder einer Marke identifizieren kann.
Die Party am Dienstagabend haben wir übrigens kurzerhand ausgelassen und gegen ein entspanntes Abendessen mit den Kollegen eingetauscht. Am Mittwochvormittag standen noch ein paar Masterclasses – unter anderem bei Adobe – an, bevor es gegen Nachmittag zurück nach Dresden ging. Rückblickend betrachtet waren es wieder einmal zwei spannende und inspirierende Tage – mit vielen neuen Kontakten, Eindrücken und Gesprächsthemen, die ich mit nach Hause nehme. «

Bildquellen © OMR

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