Ein Preis, der Design erlebbar macht

Der German Design Award richtet sich an Produkte und Konzepte, ihre Gestalter und Hersteller, die neue Wege und Perspektiven für die internationale Designlandschaft eröffnen. Es geht um außergewöhnliche Ideen, um unvorhersehbare Ansätze oder innovative Projekte, die neue Gestaltungstrends setzen und die Branche damit langfristig voranbringen können. Mit RIMA gelang es uns nun einmal mehr, die renommierte Jury von unserer einzigartigen Technologie in Verbindung mit dem unvergleichbaren Design der Leuchte zu überzeugen. Die Auszeichnung in der Kategorie »Excellent Product Design« durften wir Anfang Februar im Rahmen der Ambiente in Frankfurt entgegen nehmen.

Strahlende Gesichter und purer Stolz

»Gutes Design und Designtalente zu fördern, ist für den Rat für Formgebung seit jeher eine Kernaufgabe«, kommentierte Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung die Preisverleihung. Mit über 1600 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien keine kleine Zusammenkunft. Es war noch vor 14 Uhr, als die Gäste auf das Gelände der Messe Frankfurt strömten, um Einlass zu der Veranstaltung zu erhalten, die alle spätestens seit Oktober kaum erwarten konnten. Warum Oktober? Da wurden sie bekannt gegeben, die Gewinner des German Design Awards des Jahres 2019. Dazu zählten all diejenigen, die mit ihren Einsendungen den umfangreichen Ansprüchen der 46 Fachexperten der Jury gerecht werden und einen der begehrten Preise für sich entscheiden konnten. Auch wenn es im Rahmen der Preisverleihung nur die Träger der GOLD Auszeichnung bis nach ganz oben auf die Bühne schafften, übertrug sich die besondere Atmosphäre der Veranstaltung auf das gesamte Publikum. Das Gefühl von Stolz lag spürbar in der Luft, gepaart mit der Freude, es endlich geschafft zu haben. 

 © Rat für Formgebung (Fotos: Daniel Banner / Manuel Debus)

Außergewöhnliche Ideen und unvorhersehbare Ansätze

Der German Design Award zeichnet jährlich die überzeugendsten Konzepte in den Kategorien »Excellent Communications Design«, »Excellent Product Design« und »Personality of the Year« aus. In Anlehnung an die Preisverleihung erhalten alle Gewinner zusätzlich die Möglichkeit, ihre Ideen in öffentlichen Ausstellungen einem noch breiteren Publikum zu präsentieren. Die Gewinner der Kategorie »Excellent Communications Design« werden noch bis zum 24. Februar 2019 im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt zu sehen sein. Die Preisträger der Auszeichnung »Excellent Product Design« wurden im Rahmen der Ambiente in der Galleria Nord der Messe Frankfurt zur Schau gestellt. Unsere RIMA war dort neben Marken wie Vitra, Villeroy & Boch, WMF oder Sonos für über 140.000 Fachbesucher interaktiv erfahrbar.

© Manuel Debus

© Manuel Debus

Excellent Product Design

»In Sachen Trends sehe ich vor allem eins: Es wird immer digitaler, in vielen Bereichen.« Nach Dina Gallo, Leiterin des Designmanagements bei TRUMPF und Jurymitglied des German Design Awards, sei es ein großes Thema im heutigen Design, Technik für den Menschen erlebbar zu machen. Aus über 5400 Einreichungen wählte die Jury so 50 Projekte aus, die den Kriterien der Auszeichnung gerecht wurden. RIMA überzeugte damit nicht nur auf optischer Ebene, sondern vor allem durch den Aspekt der einmaligen Technologie, die Licht auch im Alltag greifbar macht.

 

Personality of the Year 2019

Peter Schmidt »steht wie kein anderer für die ganzheitliche Inszenierung von Marken«, begründete der Rat für Formgebung die Auszeichnung des 1937 geborenen Bayreuthers. So gibt es wohl kaum jemanden, der an den unzähligen Logos, Verpackungen und Produkten vorbei kommen konnte: Schmidt entwickelte prägende Konzepte für Apollinaris, Jil Sander, Joop oder Harper’s Bazaar – um nur eine kleine Auswahl zu nennen, die bis heute seine Handschrift tragen. Der Entwurf für den ikonischen Parfum-Flakon von Jil Sander schaffte es zeitweise sogar ins New Yorker Museum of Modern Art.

© Dominik Odenkirchen

Rat für Formgebung

Der Rat für Formgebung wurde 1953 mit dem Ziel gegründet, die internationale Designszene mehr in Deutschland zu integrieren. Mit der Verleihung des Bundespreises »Gute Form« wurden 1969 die ersten Auszeichnungen an junge Designer vergeben. In den folgenden 70 Jahren entwickelte Herbert Ohl, der fachliche Leiter des Rats, 768 Kriterien für die Bewertung erstklassiger Designkonzepte, die bis heute als Rahmenbedingungen für die Ausrichtung der Preisverleihungen gelten. Besonders zu Beginn der 2000er Jahre intensivierte sich der internationale Wettbewerb: Unternehmen begannen nach neuen Wegen zu suchen, um Produkte oder Dienstleistungen für den Verbraucher unersetzlich zu machen. Design und Funktionalität spielten dabei eine entscheidende Rolle, was eine steigendes Interesse an Auszeichnungen wie dem German Design Award oder German Brand Award zur Folge hatte, das noch bis heute besteht.

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